Oder besser: Keine halben Sachen!

(Foto: Hossa)
Ein Blutbad, wie es Jimmy „Die Tulpe“ (alias Bruce Willis) im gleichnamigen Film anrichtet, wird es hoffentlich nicht gleich werden. Aber ein Abstiegsk(r)ampf auf Biegen und Brechen mit Sicherheit! Und nur noch so viel: Es sollte bekannt sein, dass man in Köln bei der – von der Speisekarte abgelesenen – Bestellung „Einen Halve Hahn, bitte“ statt eines halben Grillhähnchens eben einen Teller mit einer dicken Scheibe Gouda (mittelalt bis alt), Zwiebeln, Senf und einem Roggenbrötchen drauf serviert bekommt. Manchmal auch mit Gewürzgurke. Diese Mischung passt! Aber wird es auch die tun, die Alex Blessin am Freitagabend gegen die Domstädter auf den Rasen schickt?

(Foto: Hossa)
Nach der äußerst knappen Niederlage gegen den Ligaprimus aus München wird der FC St. Pauli zumindest in jeder zukünftigen Doku über die Rekorde des FC Bayern einen sicheren Platz haben. Stichwort: Torrekord.
Käpt’n Jackson ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder an Bord. (Hier ein Gruß an mein Schwesterherz, die ihren neuen Roller auf den Vornamen unseres Kapitäns getauft hat. Chapeau!)

Aber diesmal geht’s hier nicht um Speisen, Musik oder Fortbewegungsmittel, sondern schlichtweg um den nächsten Schritt Richtung KLASSENERHALT! Und natürlich um den kommenden Gegner. Was also haben die Geißböcke aktuell zu bieten?
Im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den (gemeinsamen Mit-) Abstiegskonkurrenten Werder Bremen holte sich der „Eff-Zeh“ in einer schwachen Partie tatsächlich drei Punkte und konnte sich tabellarisch ein Stück von uns entfernen. Mit 3:1 wurden die noch schwächeren Bremer nach Hause geschickt. Immerhin verloren die Rauten in Stuttgart und Mainz gegen Freiburg, sodass beide uns ein wenig entgegenkamen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass am Abend ein Kölner Tatort im TV lief. Der nächste Krimi läuft allerdings am Freitagabend am Millerntor. Wieder mit Flutlicht, dazu mit Dom.
Eigentlich müssten uns die Kölner ja mehr als lieben. Schließlich ermöglichten die Kiezkicker den Domstädtern 1978 die zweite Meisterschaft in der Bundesliga. 5:0 gewann der allererste BL-Meister (1964) im Volxpark gegen Jürgen Rynio, Franz Gerber, Wolfgang Kulka und Co.; da nützte auch der 12:0-Kantersieg des ewigen Dauerrivalen Gladbach in Dortmund nichts: Die Schale ging nach Köln.

Aktuell ist der Aufsteiger von Meisterträumen oder internationalen Plätzen jedoch weit entfernt. Zwar brachte der Sieg gegen Bremen wichtige Punkte, der Abstiegskampf bleibt jedoch eng. Dass der FC St. Pauli aber auch mal in der Nachspielzeit Glück haben kann, zeigte sich im Hinspiel in Müngersdorf, als Jones am Nikolaustag in der 94. Minute einer sonst ereignisarmen Partie den Kölner Treffer durch El Mala ausgleichen konnte.
Der aktuelle Stats-Vergleich:
1. FC Köln: Platz 13, 30 Punkte, 43:50 Tore
FC St. Pauli: Platz 16, 25 Punkte, 25:50 Tore

macht mit… (Foto: Hossa)
Der Tipp geht diesmal steil nach vorn und lautet forsch und frech (weil wichtig!) einfach mal 3:1.
Unser Restprogramm samt Tipps:
Fr, 17.04. 20:30 FCSP – Köln 3:1
Sa, 25.04. 15:30 1. FCH – FCSP 1:3
So, 03.05. 15:30 FCSP – Mainz 4:2
Sa, 09.05. 15:30 Leipzig – FCSP 1:1
Sa, 16.05. 15:30 FCSP – VW 3:0
Das sind mindestens 13 Punkte = KLASSENERHALT !!!

„Die einzige Möglichkeit“ von Flutlichtkomitee.
Was haltet ihr von dem Song?
// Hossa
