Handkäs’ mit Musik: Mainhattan zu Gast am Millerntor.
Nachdem der vergangene Herbst für Braun-Weiß mehr als besch… ieden verlief, war der Winter (zumdest in diesem Jahr) punktemäßig ziemlich erfolgreich. Satte elf Zähler wurden seit Erscheinen des Übersteiger #146 zum Derby geholt. Die nächsten drei dürfen gerne am kommenden Sonntagnachmittag gegen die Frankfurter Eintracht dazukommen. Allerdings kommt die SGE nach dem mehr als souveränen 2:0-Sieg über den SC Freiburg als Tabellensiebter ans Millerntor und schnuppert noch an irgendeinem Europokalplatz.
„Mit breiter Brust ins Ländle“, lautete der Titel des Vorberichtes zum darauffolgenden 1:0-Sieg der Elf von Alex Blessin in Hoffenheim. Und wie er sich im Moment des Anpfiffs gefreut hat! Unvergessliche Bilder. So kann es dann auch gerne weitergehen: „Wir woll’n den Alex hüpfen seh’n…!“
Das Hinspiel im „Frankfurter Waldstadion Deutsche-Bank-Park“ im vergangenen Oktober ging trotz einer eigentlich guten Leistung am Ende mit 0:2 in die Hose. Auch deswegen, weil unser Keeper Nikola Vasilj ausnahmsweise einmal ganz böse patzte. Scheiß Herbst! Auch das letzte Heimspiel ging vor gut einem Jahr mit 0:1 knapp verloren. Es wird also dringend Zeit, den „Adlern“ mal wieder die Flügel zu stutzen; auch wenn sie derzeit einen Höhenflug absolvieren, seitdem ein neuer Coach den Fluglotsen macht.
Seit Anfang Februar schwingt Albert Riera das Zepter an der Seitenlinie. Der 43-Jährige wurde in Manacor auf Mallorca geboren, wo er auch als Spieler aktiv war. Nach der Entlassung von Dino Toppmöller hatte Interimscoach Dennis Schmitt noch ein kurzes Stelldichein gegeben, bevor dann Riera verpflichtet wurde. In der Saison 23/24 war er für neun Monate Trainer bei Girondins Bordeaux, seiner bislang „prominentester Adresse“ als Coach.
Nominell haben die Hessen einen verdammt guten Kader. Lediglich das Gesamtgefüge passt oft nicht zusammen, sodass dann oft nur Einzelaktionen helfen, die allzu oft „daneben gehen“. Und genau diese gilt es für unsere Jungs zu unterbinden. Viel besser, sie gar nicht erst zuzulassen, sondern selbst welche kreieren!
So geben wir unseren Jungs etwas Mind Power mit auf den Weg:
You can get it if you really want
But you must try, try and try
Try and try, you′ll succeed at last
Persecution you must bear
Win or lose you’ve got to get your share
Got your mind set on a dream
You can get it, though harder they seem now
You can get it if you really want
But you must try, try and try
Try and try, you′ll succeed at last
P.S.: Angeblich soll das „Frankfurter Würstchen“ in Wien erfunden, die „Wiener“ hingegen in Frankfurt kreiert worden sein. Uns egal! Wer Bock auf Wurst hat, geht zum Imbiss Kleine Pause in der Wohlwillstraße. Dort lautet der Tipp: Die Speisekarte rauf und runter futtern…!
Der Tipp für die Partie gegen die Hessen lautet zwangsoptimistisch 2:1, und zwar durch einen Sinani-Strafstoß in der 94. Minute.
P.P.S.: Am Sonntag ist der internationale Weltfrauentag. Unsere Frauen spielen erst am 19. April wieder. Dann bei Werder Bremen.
// Hossa
