Und sonst so… (II)

Ja, “Und sonst so…” soll hier mal eine feste Rubrik werden, ich versuch es zumindest mal.
Die heutige Folge beginnt mit gleich drei Gratulationen:

4.Herren
Mein schlimmster Albtraum im Fußball gilt ja sportlichen Erfolgen… nämlich immer dann, wenn sie “passiv” erlebt werden. Beispielsweise ein Aufstieg an nem spielfreien Tag durch Pleiten der Konkurrenz, oder ähnliches.
An einem letzten Spieltag ist sowas allerdings eher ungewöhnlich, da in den meisten Ligen ja zeitgleich gespielt wird.
So lud die vom Übersteiger bekanntlich großzügig gesponserte 4.Herren des FC St.Pauli am gestrigen Samstag ja zum letzten Saisonspiel ein, um zum ersten Mal in der 25.jährigen Geschichte den Titel in der UHA01 zu holen, der höchsten Spielklasse die für Mannschaften aus dem “Untere Herren”-Bereich möglich ist. (Kleiner Exkurs: Während in vielen anderen Bundesländern ein einziger Liga-Kosmos existiert, mit Durchlässigkeit theoretisch bis ganz oben und ganz unten, sind in Hamburg die ersten und zweiten Mannschaften in einem eigenen Ligabereich, alles dadrunter spielt in einem separaten Ligen-Bereich.
Wir hatten ja auch hier angekündigt, dass es eine große Party geben sollte, umso größer meine Überraschung als Stoßstürmer Stemmen am Freitagnachmittag anrief um abzusagen. Der Gegner, Eimsbüttel III, hatte zuviele Verletzte zu beklagen und sagte mit nur noch acht zur Verfügung stehenden Spielern ab. Blöd sowas…

Sei es drum, die allerherzlichsten Glückwünsche an unsere Jungs! Kaum greift der Übersteiger mal ins sportliche ein, schön läuft das. Ich such nochmal schnell die Nummer von… ach, lassen wir das.
Es wird jetzt ein Meisterschaftsspiel gegen den ersten der Parallelstaffel geben (Glashütte III), mehr dazu demnächst hier.

AFC Wimbledon
Die zweite Gratulation geht an die Jungs vom AFC Wimbledon.
Für alle, die den Verein grad nicht genau einordnen können, die Kurzform: 2002 zog der FC Wimbledon nach Milton Keynes (ca. 100km entfernt), weil ein dort ansässiger Mäzen unbedingt einen Profiklub in seinem Dorf haben wollte und Wimbledon das Geld gut gebrauchen konnte. Die FA machte das schäbige Spiel mit und die Fans liefen Sturm. Es folgte dann die Gründung des AFC Wimbledon, welcher in einem Fan-Trust organisiert ist, wo jeder organisierte Fan exakt eine Stimme hat. (Streng genommen ähnlich wie in “normalen” deutschen Vereinen, in England aber zumindest im Fußball eher ungewöhnlich.)
Nach vier schnellen Aufstiegen spielte der AFC seit 2008 in der “Conference National”, quasi der fünften englischen Liga, und in diesem Jahr wurde man hinter Crawley Town Zweiter. In England ist das mit Aufstiegen ja etwas anders als in Deutschland. In den unteren Ligen steigt meist die ersten X Vereine direkt auf, die weiteren Plätze spielen dann in Play-Offs weitere Aufsteiger aus. Der AFC besiegte den Fünften Fleetwood Twon mit 2:0 und 6:1, ehe es gestern gegen das aus diversen “Football Manager” Spielsitzungen bekannte Luton Town ging. 0:0 hieß es nach 90 und 120 Minuten, und wenn zwei englische Mannschaften gegeneinander spielen, muss ja schließlich eine davon sogar im Elfmeterschießen gewinnen können, und so kam es dann auch: Der AFC gewann mit 4:3 und spielt so nächste Saison in der “League 2”, die de facto die vierthöchste englische Liga ist, da ja die ersten beiden (Premiere League und Championship) ohne Nummerierung auskommen und die “League 1” eben die Dritte Liga ist.

Celtic
Die dritte Gratulation fühlt sich dann dagegen fast schon mitleidig an: Nach der durch die dusselige Niederlage in Inverness verdaddelten Meisterschaft konnte Celtic gestern immerhin doch noch einen Titel holen: 3:0 wurde Motherwell in Hampden geschlagen, der SFA-Cup geht also in den Celtic Park.
Congratulations, Bhoys!

Abstiegskampf England
Ich wollte eigentlich noch nen vorberichtenden Artikel schreiben, weil die Konstellation so unsagbar spannend war, hab es dann aber aufgrund anderer Dinge hier im Blog (*hust*) zeitlich nicht mehr geschafft. Jetzt sind die Spiele seit ca. 20.00h vorbei, ich muss es aber trotzdem loswerden:
West Ham stand als Absteiger aus der Premier League schon fest, zwei “Begleiter” wurden am letzten Spieltag noch gesucht. Situation wie folgt:

15. Blackburn Rovers, 40 Pkt., -14
16. Wolverhampton Wanderers, 40 Pkt, -19
17. Birmingham City, 39 Pkt., -20
18. Blackpool, 39 Pkt, -21
19. Wigan Athletic, 39 Pkt, -22

Die letzten drei also punktgleich und nur durch zwei Tore voneinander getrennt, die beiden davor nur ein Punkt weg, Wahnsinn.
“Die beiden davor” spielten dann auch noch gegeneinander, Birmingham musste bei den Spurs ran, die noch einen Sieg für die EuropaLeague – Qualifikation brauchten, Blackpool musste zu ManUtd und ausgerechnet der letzte im Bunde, Wigan, hatte mit dem Spiel beim geretteten Stoke City die vermeintlich leichteste Aufgabe.
Im Britannia-Stadium zu Stoke dauerte es dann bis zur 78.Minute, ehe Wigan tatsächlich mit 1:0 den Endstand herstellte, es sah also gut aus.
Blackpool kämpfte in Old Trafford bis zum Umfallen und glich Uniteds 1:0 noch vor der Halbzeit aus, in der 57.Minute ging man sogar in Führung! Und wie es dann so läuft, wenn man scheiße am Fuß hat: Ausgleich in der 63., Eigentor in der 74. und dann darf sogar Michael Owen noch sein zweites Saisontor zum 4:2 schießen und Blackpool in die zweite Liga befördern.
Wolverhampton lag zur Pause zuhause gegen Blackburn mit 3:0 zurück (u.a. das 3:0 durch den Ex-St.Paulianer David Hoilett), ehe man in der 73. und 87. immerhin noch auf 2:3 verkürzen konnte.
Es hing also am Ergebniss von Birmingham City, welches bei den Spurs einen großartigen Fight lieferte und den 1:0 Rückstand aus der 49.Minute in der 79. ausglich. Bis drei Minuten vor Schluß, also bis zum Anschluß der Wolves hätte das gereicht, man war damit ein Tor besser als die Wolves, beide hatten 40 Punkte. Durch das 2:3 der Wolves war man punkt- und torgleich, allerdings mit den weniger geschossenen Toren. Und dann kam die 94.Spielminute und… Tottenham schoß das 2:1!
Birmingham abgestiegen, Wolverhampton gerettet. Nichts für schwache Nerven.
Und unser besonderes Mitgefühl gilt ganz klar unserem geschätzten Gastartikelschreiber Chris von den “Birmingham Boys in Brown”. Scheiße, Alter… da kann wohl auch der Ligacup nicht trösten.

Fanräume – Kein Sprint
Heute war Marathontag in Hamburg! Und für Fanräume e.V. waren auch dieses Jahr wieder einige Läufer am Start, die mit jedem gelaufenen Kilometer ihren jeweiligen Sponsoren Geld für Fanräume entlockten.
18 Läufer haben die 42.195 Meter bewältigt, lediglich eine Aufgabe aufgrund einer Erkältung gab es auf der Strecke.
Ganz fetten Respekt an alle, ich weiß wie hart das ist und hab bei dem Wetter heute niemanden von Euch beneidet.
Geschätzt dürfte die am Ende dabei rauskommende Summe im guten mittleren vierstelligen Bereich liegen, ganz großartig.
Und mal sehen, vielleicht bekomme ich ja zum nächsten Jahr meinen Arsch auch mal wieder hoch.

Sommerfest der Fanszene / Fanclub-Turnier
Nächsten Samstag gibt es nur wenige Ausreden: Alle hin da!
Auf dem Millerntor-Vorplatz findet von 12.00 bis 22.00 Uhr das Sommerfest der Fanszene des FC St.Pauli statt.
Parallel lohnt sich dann auch gleich noch ein Blick ins Stadion, wo das Fanclubturnier von 10.00h bis ca., 17.00h ausgespielt wird.

American Football
Heute war es dann soweit: Das (wenn ich nicht ganz falsch liege) erste offizielle Pflichtspiel einer FC St.Pauli Footballmannschaft fand statt, Austragungsort war das Millerntor. (Nachtrag, siehe Kommentare: Zumindest im Herren-bereich war es das erste Pflichtspiel.)
Ich find den reinen Sport ja zum Ansehen noch deutlich schicker als Fußball, von daher hoffe ich auf viele Möglichkeiten der Wiederholung.
Einen schönen Bericht des Ganzen gibt es im Gazzetta-Blog, gewonnen wurde jedenfalls vor 1.500 Zuschauern mit 39:12 gegen Neumünster.

U23 – Altona 93
Reminder: Alle hin da, auch am Dienstag, 18.30h, Millerntor!
Ja, blöde scheiße, dass die Polizei es verlegen ließ, ebenfalls doof, dass nur Süd und Nord geöffnet werden… aber die Jungs haben es nach der Saison einfach verdient, noch einmal richtig fett unterstützt und abgefeiert zu werden.

Alter Stamm
Die schon wieder… Der sympathische Haufen, der sich regelmäßig trifft, hatte ja schon vor kurzem für Erheiterung gesorgt, als er die ganze Jolly Rouge Kampagne als “ewig Gestrige” abgekanzelt hatte (Online leider nicht mehr aufzufinden).
Im neuen Blickpunkt (Zeitung für Mitglieder des FC St.Pauli) findet sich nun (neben wirklich tollen Artikeln des Amateurvorstandes, der Handball-, Torball-, Schach- und Rugbyabteilung sowie eines gelungenen Artikels des Amateurvorstandes zum Schwarzmarkthandel) auch wieder die Weisheit des Alten Stammes, der die “ausufernde Aggression” am Millerntor auf eine Stufe mit dem hsv, Cottbus und dem FC Hansa stellt, Beleg dafür ist der Becherwurf gegen Schalke. Es folgt dann auch noch folgende Sätze: <Gesänge wie “Niemand siegt am Millerntor!” oder “Ein Tor, ein Tor, St.Pauli schießt ein Tor!” müssen doch jedem Gastfan ein ungläubiges Grinsen ins Gesicht zaubern. Eine derartige Fankultur macht nicht nur mich nachdenklich.>
Was will uns der Autor damit sagen? Diese Gesänge sind ob der sportlichen Situation nicht angebracht? Aber wehe es singt wieder jemand was von “Forza” oder “Allez”, dann ist das wieder nicht spielbezogen genug. Wir sollten also unbedingt mal am neunzigminütigen “Hejajippiehyeah!” arbeiten, daran stört sich hoffentlich niemand.

Rxxx Gxxxx
Ouh, großer Skandal auf der Insel. Ein Twitter-User hatte vermeldet, Rxxx Gxxxx (beühmter walisischer Spieler von ManUtd… dürfte in etwa das Rateniveau von sat1 Glücksspielen haben) hätte seit sieben Monaten ein Verhältnis mit dem walisischen Model Imogen Thomas. G. schleuderte Unterlassungserklärungen durch die Gegend, vergaß dabei aber irgendwie auch Schottland mit einzubeziehen, oder die dortigen Zeitungen störte es nicht sonderlich.
Naja, Schlammschlacht at its best, spannend könnte es jetzt aber in der weiteren rechtlichen Beurteilung des ganzen werden, denn wie verklagt man einen Twitter-User?
Wer mehr zu dem Thema lesen möchte:
Guardian
WinFuture
Sonst traut sich irgendwie noch keiner so richtig…

30 Hansa Fans jagen St.Pauli Fan durchs Dorf
Weniger Gossip, dafür umso ernsthafter und beängstigender ist diese Meldung.
“Die sind sonst nie da, Teil 438”
Beim “Rhododendron-Fest” in Graal-Müritz haben 30 Hansa-Fans einen 24jährigen durchs Dorf getrieben, der eine blaue(?) St.Pauli Jacke trug.
Mal gucken, was da noch an näheren Informationen auftaucht, aber allein die Vorstellung, von dreißig Leuten gejagt und zusammengetreten zu werden, dürfte mit dem Begriff “Todesangst” wohl ganz gut umschrieben sein.
Gute Besserung an den Betroffenen!

Helmut Schulte
Nee, wir wollen wirklich nicht auf jedes Gerüchtlein in dieser Sommerpause aufspringen, aber aus aktuellem Anlass mal dieser Artikel. Ganz unten wird bei möglichen Managerkandidaten für die Frankfurter Eintracht dann auch unser Helmut genannt.
Unseren Segen hättest Du, Helmut!

// Frodo

Dieser Beitrag wurde unter Fanszene, Und sonst so abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Kommentare zu Und sonst so… (II)

  1. tenerife sagt:

    Auch “Hejajippie” ist dem Alten Stamm laut Eigenauskunft einiger Mitglieder schon zuviel. Ein kurzes “St. Pauli” nach Toren habe zu genügen.

  2. Bodo Bodeit sagt:

    Das American Footballspiel heute, am 22.05.2011 war das erste Ligaspiel unseres neu gegründeten Seniorteams. Die St. Pauli Buccaneer spielen bereits seit, ich meine, fünf Jahren im Ligabetrieb, aber eben im Jugendbereich. Neu ist unser Erwachsenenteam.

    • Frodo sagt:

      Moin Bodo,
      Danke, von der Jugendarbeit hatte ich natürlich schon gelesen.
      Nebenbei: Die Jugendlichen spielen doch Flag-Football, oder? Sind das eigentlich streng genommen zwei verschiedene Sportarten, oder gilt das dann einfach als Jugend-Variante?

      • Bodo Bodeit sagt:

        Hallo Frodo,
        wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist die Flagvariante eine Spielart, die darauf gerichtet ist den Gegenspielern von einem Gürtel kleine Fähnchen abzuziehen. Der körperliche Einsatz ist weniger intensiv, da das Abziehen der Fähnchen den Gegenspieler stoppt.
        Das erste Spiel heute (ab 12:00 Uhr) war ein Flagspiel.
        Unsere Jugendteams spielen im Ligabetrieb “Vollkontakt”-Football.
        Gruß Bodo

  3. headnut sagt:

    Flagfootball hat grob die gleichen Regeln wie Football, jedoch ist der Spielzug nicht zu Ende, wenn der Gegner zu Boden geworfen wird, sondern wenn ihm eine am Gürtel befestigte Fahne abgezogen wird. Das macht das ganze deutlich weniger körperkontaktig, aber man kann die Regeln und die Spielzüge schon mal erlernen.

    Daher wird das häufig im Jugendbereich angewandt und erst im Bereich 16 bis 18 mit Vollkontakt Football angefangen.

    Das Vorspiel gestern sieht aber auf den Fotos nicht nach Jugendlichen aus. 😉

    Erkältete Grüße

  4. Während ich durch die Neunziger quasi im Stadion gewohnt habe, war ich als sich USP und damit auch die neue Gesangskultur am Millerntor etablierte, aus privaten Gründen sehr selten am Millerntor, bevor ich in den letzten drei Jahren wieder öfter den Weg ins heilige Rund finde. Man kann also sagen, dass ich die Übergangszeit mehr oder weniger verpasst habe. Und ganz davon abgesehen, dass ich es nicht verstehe, warum man die Aussagen einiger Spieler ignoriert, die öffentlich davon sparachen, dass Dauergesang in bestimmten Situatonen sehr nerven und kontraproduktiv sein kann, finde ich es recht befremdlich, dass viele dieser Gesänge in allen Stadien Deutschlands gesungen werden. Erst kürzlich habe ich ein x-beliebiges 2.-Ligaspiel gesehen und die Gesänge waren 1:1 die, die wir auch am Millerntor hören (singen), nur der Vereinsname wurde ausgetauscht. Das sind also eher Ultra-Lieder als Vereinslieder.

    Insofern bin ich da im Ansatz durchaus beim alten Stamm, allerdings verstehe ich deren Worte natürlich nicht so schwarz/weiß wie Du, Frodo 🙂 – es gibt ja noch mehr als wie “Hejajippiyeah”.

    • Frodo sagt:

      Wenn Du den ganzen Artikel gelesen hast und ihn nicht “schwarz/weiß” siehst, Respekt. Mir fehlt da ganz eindeutig das Grau 😉
      Und gerade die zwei dort genannten Gesänge sind doch sehr Millerntor-spezifisch und werden meines Wissens sonst in den ersten zwei Ligen nicht mal mit ähnlichen Texten in der Melodie gesungen, außer das “Ein Tor…”, welches ich in Bremen auch schon mal gehört hab.
      Ansonsten hat “xauxarmesx” das schon sehr schön zusammengefasst 🙂

      • xauxarmesx sagt:

        Diese Ergänzung sei mir noch erlaubt: Gerade der von Frodo als Millerntor-spezifisch genannte “Ein Tor…Gesang ist ja auch ein gutes Beispiel dafür, dass in unserem Fall die Ultra-Chants ganz natürlich adaptiert werden. Denn dieser ist eine originäre USP-Kreation.

  5. xauxarmesx sagt:

    Lieber Pantoffelpunk,

    da Du die “Übergangsphase” ja verpasst hast, sei es Dir verziehen, aber nur der kurze Hinweis an dieser Stelle: Vieles, was in anderen Stadien einfach 1:1 kopiert worden ist, wurde am Millerntor erstmals in Deutschland gesungen. Zum Beispiel sind geschätzte 80% aller Lieder der Bremer Ostkurve ziemlich dreiste USP-Plagiate. Es ist also mitnichten so, dass alle Ultras gemeinschaftlich beschlossen haben, einfach mal ihre “Ultra-Lieder” statt der Vereinslieder zu singen. Viel mehr sind es im Falle St.Paulis viel mehr mit Herzblut gedichtete Lieder, die einfach in vielen Stadien Deutschlands stumpf abgekupfert worden sind. Was uns aber nicht davon abhalten sollte, die entsprechenden Chants weiter zu singen. Zur uralten englischer vs. italienischer Support-Geschichte möchte ich jetzt eigentlich nichts weiter sagen, nur so viel: In der Südkurve hat es hier in den letzten Jahren eine eigentlich sehr schöne Entwicklung gegeben, die sehr wohl auf das Geschehen auf dem Platz eingeht: Sei es durch eine Intensivierung von “Dauergesängen” in Druckphasen oder eben doch dem “guten, alten” “St.Pauli”-Stakkato-Gesang bei Standards (auch wenn man das in der abgelaufenen Saison eigentlich auch gleich hätte lassen können…). Und “Come on you boys in brown” dürfte vor 15 Jahren wie auch jetzt unverändert zu den meistgesungensten Chants gehören. Kurz gesagt: Deine “Verurteilung” von ultraorientierten Gesängen greift im Falle St.Paulis viel zu kurz.

  6. Pingback: Finale, Digga! | Übersteiger-Blog

Kommentare sind geschlossen.