Jahresrückblick 2011

Ich hatte für das Jahr 2010 erstmals so einen Jahresrückblick gemacht und dabei selber so viel Spaß, dass ich das für 2011 gerne wiederhole. Bei einigen Dingen entfuhr mir beim Nachlesen ein “Ach was… das war auch dieses Jahr?“, bei anderen war ich eher erstaunt, dass es schon so lange her ist.
Wichtige Vorbemerkung: Es geht nicht zwingend um einen ausgewogenen und reflektierten Jahresrückblick über den FC St.Pauli insgesamt, sondern nur um das, was sich auch im Blog wiederfand, wobei es hier sicher eine große Schnittmenge gibt.
Es kann also der ein oder andere wichtige Punkt fehlen oder unwichtigem mehr Raum gegeben werden.

Januar 2011
Das Jahr in diesem Blog begann am 07.Januar mit dem Bericht über die Beziehungen von Rene Schnitzler mit der “Wettmafia”. Auf sechs Seiten wurde ihm im STERN die Möglichkeit gegeben, sich mal wieder einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren und detailliert zu beschreiben, wie genau er denn Geld für welche Spiele bekommen hatte, um sie dann nicht zu manipulieren.
Der Artikel “Biermann, Upsolut und Sozialromantik” blickt dann mit drei Tagen Abstand zur STERN-Veröffentlichung nochmal auf die Wettgeschichte Schnitzlers, verweist zum Thema Sozialromantiker und Upsolut (Streitfall zwischen Verein und Upsolut bzgl. der strittigen Vertragssituation) auf Texte bei den Tresen-Thesen und dem Magischen FC und widmet sich, wenn auch nur kurz, dem nächsten Aufreger des noch jungen Jahres: Andreas Biermann, der von 2007 bis 2010 zehn Spiele für unsere Profimannschaft sowie 17 Spiele für unsere U23 bestritten hatte, sollte lt. SPIEGEL den Verein im Zuge der Wettskandal-Diskussion scharf kritisiert haben. Doch bevor das Heft am Kiosk war, hatte Biermann schon auf der Vereinshomepage eine Art Gegendarstellung veröffentlicht.

Am 19.Januar folgte der Bericht über das Heimspiel gegen den SC Freiburg. Normalerweise nicht weiter erwähnenswert, wie so viele Heimspielberichte, in diesem Fall aber eben doch, da es sich um den Tag handelte, an dem der Jolly Rouge sich aus den interaktiven Welten in die Realität materialisierte. Rückblickend nach wie vor ein beeindruckender Tag, auch wenn man inzwischen wohl feststellen muss, dass einige Gräben innerhalb der Fanszene wohl nur mit Ästen und Laub getarnt wurden und man sich in vielen Fragen weiterhin an verhärteten Fronten gegenübersteht. Da ich mit dem Bericht selber sehr spät dran war, gibt es hier ein Best Of der zahlreichen anderen Blogs, als Überblick zu dem Ges(ch)ehene.
Es folgte nur einen Tag später der erste offiziellere Rückblick auf den Jolly Rouge, sowohl vom Verein als auch vom Ständigen Fanausschuss, in dem deutlich wurde, das ein Dialog zwar stattfindet, es aber noch einiges zu (er)klären gibt.

Februar 2011
Juhu, endlich wieder Derby… oder eben auch nicht, die “Rasenverlegerdeppen” waren geboren. Die Story war zu großartig um sie nicht in einem Blogbeitrag zu verewigen, auch wenn es damals unter der Hand schon vereinzelte Gerüchte darum gab, nicht etwa der Rasen sondern der Fund einer Bombe im Gästeblock sei für die Absage verantwortlich gewesen. Rückblickend weiß man, dass zumindest das mit dem Fund korrekt war, weil ein Vorortfan es wohl lustig gefunden hätte uns schwarz-weiß-blau einzunebeln. Ob dies nun tatsächlich der Grund war oder eben doch der Rasen, ist mir ehrlich gesagt auch wumpe und es werden wohl nur sehr wenige Leute wirklich wissen.

Nur zwei Tage später gab es den nächsten Artikel, dieses Mal über “Derbyfolgen und Wettbetrug“. Die Unabhängigkeit des Rasengutachters(!) war vom Übersteiger auf der Facebook-Seite angezweifelt worden, da dieser eben auf seiner Referenzseite schon länger mit dem hsv als Partner wirbt. Dies und anderes nahm auch der Boulevard auf und malte zusätzlich schon mal Horrorszenarien für den Nachholtermin an die Wand, von Ausschreitungen bis zum Verkehrschaos war man sich für nichts zu schade.
Im gleichen Text nahmen wir uns auch noch dem anderen Aufreger der Woche an, den das ARD-Magazin “Fakt” aufwarf: Haltlose Verdächtigungen und die Namensnennung von drei Spielern durch den Verdächtigen im Wettskandal, die dieser eben auch nur per Hören/Sagen von Rene Schnitzler bekommen hatte, welcher ja bekanntlich lt. eigener Aussage gar nicht manipuliert hatte. Also eigentlich nichts… und daher wollte das Magazin die Namen auch nicht nennen, echauffierte sich aber über die Nicht-Kooperation des Vereins. Schon damals vermuteten wir, die Sendung wäre bei RTL II besser aufgehoben und wohl nur mit folgendem Statement seitens des Vereins zufrieden gewesen:
“Klar, Spieler XY steht da auch unter Verdacht, können sie gerne senden… wir glauben zwar an seine Unschuld, aber Unschuld beweisen geht gegen solche substanzlosen Vorwürfe schlecht, also ziehen sie die arme Wurst gerne durch den Kakao. Irgendeine Sau muss man ja durchs Dorf treiben und Dschungel-Camp ist ja leider vorbei, verstehen wir schon!”
Der Verein hingegen antwortete mit einer recht ausführlichen Pressemitteilung und einer Pressekonferenz, die noch außergewöhnlicher war und eine der wohl eindrucksvollsten Reden von Holger Stanislawski enthielt, dies war uns dann sogar einen eigenen Blogbeitrag wert.

Die nächste Pressekonferenz war dann wieder planmäßig und präsentierte das Panini-Sammelalbum zugunsten von Fanräume e.V., bevor es dann endlich wieder sportlich wurde und mit dem Heimspiel gegen Mönchengladbach auch ein echter Aufreger wartete.
Nach einem Kopfstoß des Gladbachers de Camargo reagierte Matthias Lehmann etwas naiv, um es vorsichtig zu formulieren… wobei die direkte Reaktion von den meisten wohl als professionell bewertet worden wäre, wenn er sich im Interview nach dem Spiel “cleverer” und damit weniger ehrlich verhalten hätte. Außerdem gab es den Evergreen in Fandiskussionen: Pyro, dieses Mal im Gästeblock. Aber wer beide Themen ausführlicher nochmal nachlesen möchte, klicke hier.

Doch ein Thema überstrahlte natürlich nicht nur den Februar, sondern aus der Sicht Vieler sicher das ganze Jahr: Der 16.Februar 2011, der nach 33 1/2 Jahren den FC St.Pauli wieder zum Derbysieger machte!
Unnötig, die ganzen Geschichten wieder aufzurollen, zwei Namen werden den Meisten reichen um wieder dieses debile Ganzgesichtgrinsen hervorzuzaubern: Benedikt Pliquett und Bastian “Ich könnte kotzen, wenn ich die St.Paulianer hier in unserem Stadion feiern sehe” Reinhardt. Es wurde dementsprechend ein langer Text, inklusive einer ausführlichen Linksammlung zu anderen Texten.
Inzwischen wissen wir, dass es der letzte Sieg der Saison sein sollte und die damals 28 Punkte nach 22 Spielen (inkl. zwölf Punkte Vorsprung vor Mönchengladbach) zuwenig waren. Aber ich bleib dabei: Den Derbysieg würde ich nicht gegen den Klassenerhalt tauschen, die Tage nach dem Spiel waren ein großer Spaß!

Beim Heimspiel gegen Hannover 96 ging es dann um Ehrlichkeit, nachdem Gerald Asamoah dem Schiri in der 88.Minute ehrlich gestandt, es sei keine Ecke gewesen und im Gegenzug die 0:1 Niederlage eingetütet wurde. Außerdem wurde das Procedere für den Südkurven-DauerSaisonkartenverkauf für die kommende Saison vorgestellt, was ebenfalls einigen Diskussionsbedarf enthielt.

März 2011
Der Monat begann mit einem Beitrag, der nur am Rande mit dem FC St.Pauli zu tun hatte: “Meine 18 bis Katar” war eine Idee von HeinzKamke, in der er mal den Blick auf 2022 warf und niederschrieb, welche Vereine denn dann in der ersten Liga spielen sollten, wenn er “Wünsch Dir was” spielen dürfte. Es war ein bißchen wie ein virtueller Staffellauf, es beteiligten sich sehr viele Websites. Das Gute an so einem Rückblick ist, dass ich hier jetzt auch seine Auswertung der diversen Beiträge nachliefern kann.

Das bittere 1:2 gegen Stuttgart mit dem Siegtreffer der Gäste in der 88.Minute fand nur kurz Erwähnung, überregionale Erwähnung fand der ÜS dann in einem Video des Guardian und in einem Fan-Podcast des BVB, ehe dann in unserem Beitrag zum Projekt “Wir sind St.Pauli! Nur was sind wir?” mal wieder die Sinnfrage zum FC St.Pauli und seiner Fanszene gestellt wurde bzw. versucht wurde zu beantworten.

April 2011
Oh, bitterer Moment. Das Millerntor hatte soeben durch Herrn Aytekin eine der schlechtesten Schiedsrichterleistungen ever gesehen, als in der 88.Minute ein Haupttribünengast seinen Bierbecher dem Schiedsrichter-Assistenten in den Nacken warf, was folgerichtig zum Spielabbruch führte. Klar, dass dieser einer der längeren Texte des Jahres wurde. Klar auch, dass selbst in dem langen Text am Tag nach dem Spiel noch nicht alles gesagt war, weswegen es noch eines “Der Becherwurf – One week after” bedurfte, ein Text der gerade in Anbetracht der Vorfälle um die Kassenrolle nichts an Aktualität verloren hat.

Am 13.April gab es einen Gastartikel von Patrick Gensing, der unter dem Titel “Begräbnis mit Totenkopf” über die Pressekonferenz zu Stanis feststehendem Abschied berichtete.

Es folgte der Gestalt gewordene, gefühlte Abstieg, nämlich der 30.Spieltag und das 2-2 in Wolfsburg, wo Naki und Lehmann den Halbzeitrückstand drehten und in der 89.Minute Wolfsburg nach einer Ecke den Ausgleich erzielte. Statt mit 31 Punkten, drei Punkte vor den Wölfen und fünf vor Gladbach auf dem Relegationsplatz zu stehen, war man nun Vorletzter und Punktgleich mit Wolfsburg. Nach den Gegentreffern gegen Hoffenheim (87.Minute, 0:1), den hsv (88., 1:1),  in Hoffenheim (90., 2:2), gegen Hannover (89., 0:1) und Stuttgart (88., 1:2) waren dies nun die Punkte acht und neun, die uns in den letzten drei regulären Spielminuten durch die Lappen gegangen waren und dieser war zumindest aus meiner Sicht der absolute Sargnagel auf die Erstligazugehörigkeit.

Das Heimspiel gegen Werder brachte einen der noch bis heute regelmäßig angeklickten Artikel, da er mit Foto-Love-Story “verschlagwortet” wurde, was wohl ein häufiger Suchbegriff zu sein scheint. Hintergrund war das Cover der Stadionzeitung Viva St.Pauli, wo ein St.Pauli Hai das Bremer Fischbrötchen vernaschte. Eine Bremer Fanseite bastelte einen heimtückischen Werderaner Angler in das Bild, der unseren Hai an den Haken zu nehmen gedachte, was dann zum erneuten Konter führte, der von einem User auf der ÜS-Facebook-Seite veröffentlicht wurde, nämlich einem großen Piratenschiff. Hier angelt nur einer, St.Pauli und sonst keiner! Wir hatten hier dann mal alle Bilder in Reihenfolge gebracht, insgesamt ne tolle Geschichte und Frotzelei, wie sie beim Fußball auch dazugehört.

Am letzten Tag des Monats fand dann noch die Niederlage in Lautern Erwähnung inkl. dem (vereinzelten) Spieler-Bashing im Forum, und in den Döntjes weiter unten wird erstmals der Name Philipp Tschauner als Neuverpflichtung gehandelt.

Mai 2011
Den Anfang in diesem Monat machte ein Artikel, der ebenfalls heute noch recht regelmäßig angeklickt wird: Wenn Fans zu “Fans” werden, ein Kampf gegen bescheuerte Anführungsstriche, inspiriert durch die da bereits zu Tage tretende Medien-Hysterie in Sachen Fan-/Fußball-Gewalt.

Es folgte das 1:8 gegen Bayern, inklusive der Verabschiedung von Stani und Truller. Im gleichen Artikel wurde auch die Oberliga-Meisterschaft der U23 durch den Sieg bei BU gewürdigt.

Nachdem sich beim Thema “Schulte, Eger, Lechner” schon mal Unruhe andeutete, schauten wir zunächst mal den Film Gegengerade an und ich startete am 16.Mai die Online-Version der Döntjes: Das inzwischen auf über zwanzig Folgen angewachsene “Und sonst so…” mit Folge eins.

Zwille ließ uns dann an seinen Erlebnissen beim 34.Spieltag in Mainz teilhaben, bevor ein Interview von Troll mit Marcel Eger zum bis dahin meistgelesenen Artikel des ÜS-Blogs wurde, in dem er sehr offen seine Sicht der Dinge darstellte, die Helmut Schulte in keinem guten Licht stehen ließen. Anschließend blickten wir in Person von JE noch auf das Abschiedsspiel von Egi und Lelle in der Altonaer Adolf-Jäger-Kampfbahn.

Ende Mai gab es dann noch die neuen Dauerkarten-Modalitäten sowie den Bericht von Zwille von der “Fußball ist Trumpf“-Lesung im Knust.

Juni 2011
Den Sommer bestimmten diverse Berichte über die 4.Herren und “Und sonst so…”-Folgen, ehe Mitte Juni das neue Trikot vorgestellt wurde.

Juli 2011
Am 11.Juli kam der Bericht zum Freundschaftsspiel gegen Brøndby, ehe es bereits am 17.Juli mit dem Text zum ersten Punktspiel gegen Ingolstadt weiterging, welches bekanntlich an der Lübecker Lohmühle ausgetragen werden musste, auch wenn sich hartnäckig Gerüchte über die Lübecker Lohrheide hielten.

Letzter Text des Monats war dann eine kleine Fleißarbeit, die ich wohl für die neue Saison gerne wiederholen möchte: Ein Preisvergleich der Trikotpreise (sowie Hosen und Stutzen) für die erste und zweite Liga.

August 2011
Der Monat begann (nachdem ich Trier und Frankfurt erfolgreich ignoriert hatte) mit dem Heimsieg am 3.Spieltag gegen Aachen, ehe es mit dem “Offenen Brief der Frauen- und Mädchenfußballabteilung” mal wieder vereinspolitisch wurde, weil zunächst die Rugby-Abteilung und anschließend auch das Präsidium die Abteilungshoheit verletzten, was bekanntlich auf der JHV später für alle Zeiten ausgeschlossen wurde.

Nach dem wunderbaren 2:1 Sieg in Bochum (wo sich ganz unten im “Und sonst so…” Part schon mal zart die Häme über den Stadtrivalen andeutete), war der ÜS selbst mal Thema, nämlich unsere Ausgabe 104, die zusammen mit der Viva exklusiv das Fotomaterial für die “Welle” zur Verfügung hatte und auch im Heft einen ausführlichen Text zum Thema enthielt.
Die “Welle” war dann auch Thema im Text zum 2:1 Sieg (durch ein Tor von Fin Bartels(!) in der 94.(!!) Minute gegen den MSV Duisburg, außerdem meine beim Torjubel geschrottete Brille .

Nach der dem Heft entnommenen nächsten Fleißarbeit, einem Preisvergleich der Dauerkartenpreise aus 1. und 2.Bundesliga (wer daran nächste Saison evtl. mithelfen möchte, darf sich gerne melden), ging es dann noch zur unspektakulären Auswärtsniederlage in Braunschweig, ehe der Monat mit dem unschönen Knalleffekt der Weinbar-Kündigung zuende ging.

September 2011
Dieser Monat begann hingegen umso schöner, nämlich mit dem internationalem Auftritt unserer Götter in Braun-Weiß beim FC Winterthur, definitiv neben dem Derbysieg eines der ganz großen Highlights in diesem Jahr bei einem sympathischen Verein mit tollen Menschen!
Nach einer weitergehenden Stellungnahme zum Thema der angemeldeten und abgemeldeten Frauenfußballmannschaft, ging es im Punktspielbetrieb weiter, und wie.

Nach einem 0:1 Pausenrückstand durch einen Elfer von Benny Lauth in der 44.Minute, kam die Mannschaft mit viel Willen zurück aufs Feld… um sich ein etwas unglückliches Eigentor in der 47.Minute einzufangen. Es folgte aber eine der schönsten Aufholjagden und damit ein 4:2 Heimsieg gegen den TSV 1860 München.

Zu diesem Zeitpunkt lag der Ortsrivale gerade in Trümmern und die Häme erreichte langsam ihren Höhepunkt, bei uns im Blog durch einen Gastartikel von “diamondback” und der “IpO – Initiative pro Oenning“, die sich auf eine Infoveranstaltung des hsv eingeschlichen hatte.

Weit weniger lustig dann “Mut und Armut” von Troll, der über den feigen Angriff auf den St.Pauli-Fan Benny berichtete. Mit etwas Abstand lässt sich feststellen, dass der Angreifer leider immer noch nicht gefunden wurde, Benny aber zumindest einigermaßen das Ganze überwunden hat, auch dank der großen Unterstützung aus dem Fanumfeld.

Dem 2:0 Erfolg beim KSC (mit Traumfreistoß von Florian Bruns und Blitztor nach der Pause durch Marius Ebbers) folgte das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue, mit erneut gleich mehreren Aufregern. Neben der unnötigen (aber nicht unverdienten) 2:3 Niederlage nach 1:0 Pausenführung gab es noch folgendes:
– die Verletzung von Lasse Sobiech
– einen weiteren Bierbecherwurf
– die Demo gegen Schreiber (remember Kersten-Miles-Brücke)

Oktober 2011
Der Auswärtssieg in Cottbus ließ die Aufstiegshoffnungen weiter gedeihen, bevor es dann vielen Fans wieder sehr warm ums Herz wurde, denn der wirklich hervorragende Film “Das Ganze Stadion!” hatte Premiere. Inzwischen steht zum Glück auch fest, dass es den Film demnächst auf DVD geben wird, also freut Euch drauf!

Unspektakulär wurde der 2:1 Pflichtsieg gegen den FSV Frankfurt abgehandelt, ehe dann ein weiteres Highlight etwas ausführlicher beleuchtet wurde, nämlich der Sieg an der Alten Försterei beim FC Union. Zunächst gab es für diesen Blog etwas Neues, nämlich ein Vorab-Interview mit Fans des Gegners (in diesem Fall den Kollegen vom Textilvergehen), anschließend dann noch den eigentlichen Bericht.

November 2011
Da es dafür viel Lob gab, gab es zum Spiel bei Hansa Rostock gleiches… nämlich ein gegnerisches Fan-Interview vor und einen siegreichen Bericht nach dem Spiel. War uns ein Vergnügen, Kogge versenkt!

Sonst war in dem Monat auch nicht viel, lediglich der Sieg gegen Dynamo Dresden musste noch abgefertigt werden, dank gleichzeitigem Erscheinen des ÜS (in dem auch die JHV abgehandelt wurde, die hier fehlt) und dem wohl jedem bekannten Ausschluß der Gästefans natürlich auch mit genug Erwähnenswertem drumherum.

Dezember 2011
Der Dezember begann gleich mit einem Knalleffekt, nämlich dem bekannt gewordenen kleinen Hörfehler des DFB-Beobachters beim Spiel in Rostock, welcher zum Artikel “11 Nakis sollt Ihr sein!” führte.

Nach dem Last-Minute-Punkt durch Fabian Boll in Paderborn gab es dann noch den wunderbaren 2:0 Sieg gegen die Frankfurter Eintracht, der allerdings dank einer Kassenrolle und der hysterischen Diskussion darüber zur Nebensache verkam.

Statistik:
Wer bis hierhin durchgehalten hat, kriegt jetzt auch noch Zahlen um die Ohren gehauen: Ca. 150.000 Besucher hatte der Blog dieses Jahr, meistgelesene Artikel waren “Mut und Armut” (> 8.000 Leser) sowie “11 Nakis sollt Ihr sein” (> 6.000 Leser).

Insgesamt gab es 54 Texte, und auch an Tagen wo es grad keinen neuen Text gab besuchten ca. 160 Besucher pro Tag den Blog, “normale” Texte hatten im Schnitt so ca. 600 Leser, mal mehr, selten weniger.

Über 33.000 Besuche verdanken wir Verlinkungen auf Facebook, ca. 24.000 fanden uns direkt und ca. 15.000 kamen aus dem St.Pauli-Forum hierher.

In diesem Sinne: Auf ein erfreuliches 2012!
Forza St.Pauli! // Frodo

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Ein Kommentar zu Jahresrückblick 2011

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